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Auf zur JWD-CAMP.ferenz 2019!

Join.Workshops.&.Diskuss (JWD)
antifaschistische CAMP.ferenz zu den Wahlen in Brandenburg

12. Juli in der la datscha
(Am Babelsberger Park 15)
13. Juli im FreiLand Potsdam
(Friedrich-Engels-Straße 22)

Bei der CAMP.ferenz, einem Mix aus Camp und Konferenz, erwarten euch verschiedene Workshops, die euch mit den notwendigen Werkzeugen ausstatten um über den Wahlkampf hinaus aktiv zu bleiben und euch zu organisieren.

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IN EIGENER SACHE

Uns ist nicht entgangen, dass die völkisch-nationalistische AfD zum zweiten Mal eine kleine Anfrage zum JWD-Camp im Brandenburger Landtag gestellt hat. Bei den Autoren der Anfrage handelt es sich um drei alte weiße Männer: Andreas Galau, Thomas Jung und dem vor Kurzem im Verfassungsschutz-Gutachten vielfach erwähnten und „ich-habe-mich-bei-der-HDJ-nur-nach-dem-rechten-umgesehen“-Andreas Kalbitz. Am 14. Januar diesen Jahres beantwortete die Landesregierung die kleine Anfrage. Das dreiseitige Schreiben lässt sich folgendermaßen zusammenfassen: „Mein Name ist Hase, und ich weiß von nix.“ Gut zu wissen, dass sich unter den Organisator*innen die „Antifa Potsdam“ und die „Antifa Cottbus“ befunden haben. Liebe Landesregierung, da wisst ihr mehr als wir, gerne könnte ihr für uns mal Kontakt zu diesen Gruppen herstellen. Abgesehen von den Infos, die jede*r auf unserer Seite nachlesen kann, gibt die Landesregierung wenige Erkenntnisse über unser Camp zu Protokoll. Das ist auch gut so! Wir sind gerne das Gespenst, das sein Unwesen in Brandenburg und der AfD den Angstschweiß auf die Stirn treibt.

Aber Spaß beiseite: Leider ist es mittlerweile gängige Praxis der AfD mit solchen Anfragen unliebsame Vereine und Organisationen – also all diejenigen, die sie als „Links-Grün-Versifft“ ausmachen – als „linksextrem“ zu titulieren und mit Dreck zu bewerfen und so ihre Arbeit zu diskreditieren.

Doch davon lassen wir uns nicht einschüchtern! Wenn „linksextrem“ zu sein bedeutet, sich für die universelle Freiheit aller Menschen unabhängig von Herkunft, Geschlecht, sexueller Identität oder ähnlichem einzusetzen, dann sind wir gerne „linksextrem“. Rassismus, Antisemitismus, Nationalismus und Sexismus als Ausdrucksformen einer autoritären Formierung, wie sie durch die faschistische AfD ihren Ausdruck findet, bleiben für uns keine Alternative.

Wir bleiben antifaschistisch – und wir werden siegen!